Social Media für Immobilienmakler: Digitale Strategien in der Immobilienbranche<span class="wtr-time-wrap after-title"><span class="wtr-time-number">5</span> min Lesezeit</span>

Social Media für Immobilienmakler: Digitale Strategien in der Immobilienbranche5 min Lesezeit

Liken, teilen, kommentieren: Auch wenn sich noch immer manche Unternehmen dagegen sträuben – ohne Social Media geht heute nichts mehr. Bedingt durch die immer zunehmendere Digitalisierung, läuft auch die Kommunikation von Millionen Nutzern über Dienste wie Facebook, Twitter und Instagram. Dass sich diese Plattformen dabei auch als eine Alternative für die Werbung entwickelt hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Mit der richtigen Taktik und ein wenig Wissen können Immobilienmakler erfolgreich mit den sozialen Netzwerken arbeiten.

Facebook & Co – Die verschiedenen Plattformen

Immerhin kann digitales Marketing doch auch einfach nur mit der Unternehmenswebseite betrieben werden, die man mit Hilfe von SEO Stück für Stück nach vorne bringt und so potentielle Kunden anlockt. Das mag für die Informationsbeschaffung und der Präsentation von Immobilien sehr hilfreich sein, aber hier mangelt es in der Regel an einer direkten Kommunikation mit den potentiellen Interessenten. Ob Termine oder Details zu Objekten, gerade die Kommunikation im Immobiliengeschäft ist einer der relevantesten Punkte, die schlussendlich zu einem Kauf oder Verkauf führen können. Hier sind soziale Netzwerke ideal, wenn Sie nicht einfach nur präsentieren, sondern mit den möglichen Kunden auch in Kontakt treten möchten.

Die verschiedenen sozialen Netzwerke haben sich in den letzten Jahren ganz unterschiedlich entwickelt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Immer wieder schießen neue Dienste wie Pilze aus dem Boden – aber es gilt vor allem, die Netzwerke richtig einzusetzen. Was für einen Sinn haben die verschiedenen Netzwerke und wie setzen Immobilienmakler diese richtig ein?

Facebook – Der Allrounder

Ob Jung oder Alt, Facebook ist seit Jahren das wohl bekannteste und meist besuchteste soziale Netzwerk. Demnach bietet es auch das größte Potential für die Präsentation, den Austausch mit Interessenten und kann zudem perfekt Inhalte von der Webseite mit Social Media kombinieren. Facebook kann gut mit einem Unternehmensblog kombiniert werden. So erscheinen Inhalte auf zwei Kanälen und stehen für die Kommunikation zur Verfügung.

Instagram – Bilder sagen mehr als tausend Worte

Instagram ist eng mit Facebook verbunden und mittlerweile wohl mindestens genauso erfolgreich. Mit Bildern toller Immobilien kann hier super Präsenz gezeigt werden.

So werden (Neu-)Kunden zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt erreicht und bekommen vorab einen kleinen Eindruck von den Objekten.

Twitter – 140 Zeichen für das Wesentliche

Der Kurznachrichtendienst mit dem bekannten blauen Vogel als Logo wird in Deutschland immer beliebter. Hier können Nutzer sogenannte „Tweets“ mit maximal 140 Zeichen versenden und so wichtige Nachrichten teilen oder auch miteinander diskutieren. Mit Hilfe von Hashtags wie #wohnunghamburg oder #immobilienberlin können Sie noch mehr Leser erreichen und Ihre Sichtbarkeit erhöhen. 

Damit ist Twitter nicht nur eine Mikroblogging-Plattform, sondern auch eine Kommunikationsplattform und ein soziales Netzwerk, in dem Menschen miteinander interagieren.

YouTube – Virtuelle Rundgänge und Co.

Videoplattformen wie YouTube können beispielweise für virtuelle Besichtigungstouren und die Vorstellung von neuen Objekten genutzt werden. Videos oder Erklärfilme können eingebunden werden, welche Ihre Kernkompetenzen in den Vordergrund rücken. Ist die Botschaft gut verpackt und interessant, wird das Video auch ohne Ihr Zutun weiter verbreitet. Zudem haben Filme den positiven Begleiteffekt, das Google-Ranking der eigenen Webseite zu verbessern.

Xing und LinkedIn – Ihre virtuelle Visitenkarte

Xing und LinkedIn sind eine der ersten Anlaufstationen, wenn Interessenten auf der Suche nach einem professionellen Immobilienmakler sind und mit diesem in Kontakt treten möchten.  Mit mehreren Millionen Mitgliedern sind sie eine der größten Internetplattformen für Geschäftskontakte, über die Sie jedoch nicht nur Jobs und Mitarbeiter finden, sondern auch Aufträge erhalten oder Kooperationspartner erreichen können. Wichtig ist es, das eigene Profil nicht zu allgemein zu halten und auf die Zielgruppe abzustimmen, die sie erreichen wollen. Daher gilt es, eine detaillierte Beschreibung des Tätigkeitsgebietes zuzufügen und sich auf 2-4 Leistungsschwerpunkte zu fokussieren, wobei sie die Alleinstellungsmerkmale schildern sollten.

Das richtige Konzept ist das A und O

Die Vielfalt und Kombination der verschiedenen Dienste untermauert mit den richtigen Strategien sind Garanten für den Erfolg. Möchten Sie im Bereich Social Media erfolgreich sein, müssen Sie die richtige Taktik bei der Kommunikation mit den eigenen Kunden und Interessenten fahren. Geht es also um die Vermittlung und die Werbung über Facebook & Co., sollten Sie vorher ein konkretes Konzept entwickeln. Beginnen Sie hierbei mit der Zielsetzung. Wofür möchten Sie die sozialen Netzwerke eigentlich nutzen? Geht es Ihnen primär um die aktive Kommunikation mit potentiellen Kunden oder eher um die Präsentation von neuen Immobilien und Unternehmensnews?

Daneben sind Kontinuität, Aktivität und Reaktionsfreudigkeit zwei wesentliche Punkte beim Social Media Marketing die nicht unterschätzt werden sollten. Wenn Sie nur einmal wöchentlich etwas veröffentlichen, sollten Sie sich überlegen, ob es Sinn macht überhaupt aktiv zu werden. Nur aktiv gepflegte Auftritte erlauben auch eine Verbesserung von Image und Steigerung der Sichtbarkeit.

Des Weiteren müssen Anfragen, Kommentare und Likes auf der eigenen Seite angemessen begegnet werden. Offen und ehrlich sollte dabei mit den möglichen Kunden agiert werden.

Wenn Sie sich also mit Social Media erfolgreich am Markt etablieren möchten, braucht es mehr als nur eine Seite bei Facebook oder Instagram. Interessenten und auch langjährige Kunden haben gewisse Ansprüche an Ihre Arbeit. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, sich mit der Frage nach der richtigen Präsentation oder nach dem richtigen Konzept an einen Experten zu wenden.

Fazit: Bleiben Sie wettbewerbsfähig

Natürlich können Immobilienmakler auch ohne die Nutzung von sozialen Netzwerken Geschäfte machen. Allerdings muss man sich die Frage stellen, ob man langfristig noch wettbewerbsfähig bleiben kann, wenn man sich ausschließlich auf die etablierten Methoden, wie z.B. die eigene Webseite, verlässt. Für Immobilienmakler bietet der Bereich Social Media daher eine tolle Ergänzung um mit Kunden und Interessenten noch besser in Kontakt treten und vor allem die jüngere Zielgruppe mit den Kanälen ihrer Zeit ansprechen zu können.

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